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Osteuropamission Schweiz

Die Osteuropamission Schweiz ist ein unabhängiges christliches Hilfswerk, das seit 1969 in Osteuropa materielle und
soziale Hilfe leistet. Die OEM Schweiz setzt sich für ethnische Minderheiten, sozial Schwache und benachteiligte
Menschen ein
und leistet damit einen Beitrag gegen die Armut in Osteuropa. 

 

 

Aktion "Weihnachtspakete"

Lebensmittel- und Geschenkpakete für bedürftige
Erwachsene und Kinder in Osteuropa

Kosten pro Paket:  SFr. 40.- / Euro 35.-

- lokal zusammengestellt
- keine Transportkosten
- fördert eigenen Ostmarkt
- mehr Inhalt für weniger Geld

Bitte bei Überweisung "Paketaktion" vermerken.
Herzlichen Dank für Ihr Mitmachen!

Serbien – Aus der Arbeit im Sozialzentrum

Ein Bericht von David Varga

Hilfe für obdachlose Menschen
„Wir helfen den Menschen, die uns aufsuchen, auf vielfältige Art und Weise. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mir bis jetzt immer beigestanden ist, um auf die unterschiedlichsten Menschen einzugehen.

Unser Sozialzentrum ist jeden zweiten Tag unter der Woche geöffnet. In meinem PC dokumentiere ich für jede einzelne Person die geleistete Arbeit. Die meiste Zeit verbringe ich damit, mit Menschen in Not zu reden und sie zuhause zu besuchen. Wenn ich mich persönlich davon überzeugen konnte, dass sie wirklich in Not sind, helfen wir ihnen gern.

Die Arbeit mit diesen Menschen ist die schwierigste von meinen Aufgaben. Personen ohne ein Zuhause gelten in den Augen der serbischen Regierung als „nicht existente Person“. Sie erhalten keine Sozialhilfe, weil sie keinen festen Wohnsitz haben. Es ist für diese Leute auch sehr schwierig, überhaupt einen Personalausweis zu erhalten, was in der heutigen Zeit jedoch unverzichtbar ist. Einige der Obdachlosen sammeln Papier sowie PET-Flaschen und verdienen sich mit dem Verkauf etwas Geld. Auf diese Weise funktioniert das Recyclingsystem in Subotica sogar gut, obwohl die Stadt dafür keine speziellen Behälter aufgestellt hat. Obdachlosigkeit bedeutet, ganz unten in der Gesellschaft angekommen zu sein. Das grösste Problem dieser Menschen sind nicht die Drogen, sondern der Alkohol. Wenn sich alkoholabhängige Menschen keinen Brandy, Whisky oder ähnliches leisten können, kaufen sie sich in der Apotheke Ethylalkohol und mischen diesen mit Wasser. Wer dies trinkt, ist für Tage betrunken und bei regelmässigem Konsum innert weniger Monate tot.

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Ein total verändertes Leben

In unserer Arbeit für Menschen in Not machen wir den Hilfesuchenden klar, dass wir nicht ihre Problemlöser sind. Wir zeigen ihnen auf, wie wichtig der gelebte Glaube an Jesus Christus für unser Leben ist und wie Gott uns in den menschlichen Nöten hilft und durchträgt. Welche Auswirkungen dies auf das Leben eines Menschen hat, erlebte ich bei einem 60-jährigen Mann, der vor einiger Zeit unser Zentrum aufsuchte und einen sehr verwirrten Eindruck machte. Vor lauter Nervosität war er nicht fähig, sich hinzusetzen. Während dem Gespräch sagte er mir dann, dass er nicht mehr weiterleben könne, weil ihm in seinem Leben nichts mehr geblieben sei. Seine Frau war vor Jahren gestorben und sie hatten keine Kinder. Dann verlor er seinen Job als Schweisser, weil die Firma im Jahr 2002 geschlossen wurde. Da er in seinem Beruf keinen Job fand, arbeitete er in der Landwirtschaft, bis er gesundheitlich nicht mehr dazu in der Lage war. Er leidet an Diabetes und kann keine schwere körperliche Arbeit mehr verrichten. Wegen eines Nervenzusammenbruchs landete er für einige Monate im Krankenhaus und fiel in eine Depression. In unseren Gesprächen fand ich heraus, dass er als Ex-Alkoholiker nur Freunde aus dieser Szene hat, zu diesen aber keinen Kontakt mehr haben will. So hat er niemanden als seine beiden Hunde und die zwei Katzen, die er als seine „Freunde“ bezeichnet. Selbst seine Schwestern distanzieren sich von ihm, weil sie meinen, dass er psychisch krank sei. So erzählte ich ihm von Gott, der immer bei ihm ist und sich um ihn sorgt. Ich gab ihm auch eine Bibel. Nach etlichen Besuchen nahm er Jesus in sein Leben auf und seither ist er völlig verändert. Er ist ein ganz anderer Mensch geworden! Wir unterstützen ihn monatlich mit Lebensmitteln, wofür er sehr dankbar ist. Begegne ich ihm heute, so hat er immer ein Lächeln auf dem Gesicht und spricht viel mit mir. Er geht sogar regelmässig einen Freund aus alten Tagen besuchen und spricht mit ihm über das, was er mit Gott erlebt hat. Für uns ist das heutige Leben dieses älteren Mannes ein Wunder. Es zeigt, wie Gott Menschen verändert, wenn sie sich IHM zuwenden. Wir freuen uns sehr, dass wir in unserer Arbeit solche ermutigenden Erfahrungen machen dürfen.“

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Das unabhängige Gütesiegel der Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spendengeldern.

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  • "Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn «Wunderbarer Ratgeber», «Starker Gott»«, «Ewiger Vater», «Friedefürst»."
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