Stiftung Osteurpoamission Schweiz

Von links: Simona und Emil mit Lili und Titi Biholar



Emil an seinem Arbeitsplatz

Projekte



RUMÄNIEN: BEHINDERTENHILFE IN SUCEAVA

Seit mehreren Jahren unterstützen wir das Behindertenprojekt von Emil Hanuseac in Suceava, der durch einen Tauchunfall selbst querschnittgelähmt ist. Mit Hilfe seiner Familie betreut er dieses Projekt selber.

Emil Hanuseac schrieb uns folgenden Bericht:

«Ein weiteres Jahr liegt hinter uns, das viele frohe, aber auch traurige Momente gebracht hat. Wir, eine kleine Gruppe von Behinderten aus der Region Suceava, durften durch Eure offenen Herzen und Hände grossen Segen erleben. Wir danken Euch herzlich für die finanzielle Hilfe, die wir im letzten Jahr von der OEM Schweiz erhalten haben. Wir beten, dass Gottes Hand jeden Moment über Euch ist und Euch Gesundheit für Körper, Seele und Geist schenkt! Rumänien ist im Januar 2007 der EU beigetreten. Die Politiker sind glücklich, doch der grösste Teil der Bevölkerung empfindet das Gegenteil. Es fürchtet den hohen Preisaufschlag auf vielen Produkten, während die ohnehin niedrigen Löhne nicht angepasst werden, um die Kosten zu decken. Speziell für die Behinderten besteht eine schwierige Situation, weil der Staat anstelle der monatlichen Rente einen fixen Zuschuss beschlossen hat, der entsprechend der Inflation zugeteilt wird. Das bedeutet, dass wir erst am Ende des Jahres Geld haben werden, um uns einige notwendige Dinge zu kaufen. Ein weiteres Problem ist, dass die Medikamente nicht vorbezogen werden können, sondern der volle Preis dafür bezahlt werden muss. Das Krankenkassensystem liegt am Boden und der Staat sagt, dass er kein Geld für die Gratisabgabe von Medikamenten hat. Eure finanzielle Unterstützung für die Behinderten wurde in 2006 hauptsächlich für den täglichen Lebensbedarf, für Medikamente und die laufenden Kosten verwendet. Wir sind sehr dankbar dafür. Auch wenn wir die einzelnen Spender nicht persönlich kennen, senden wir, Emil und Simona Hanuseac, Euch allen unsere Grüsse und wir beten, dass Gott Eure Herzen auch in diesem Jahr für uns offen hält.
Titi Biholar lernte ich vor 13 Jahren kennen, als er genau wie ich durch einen Sprung ins Wasser eine Querschnittslähmung erlitt und mit mir im Krankenhaus lag. Wir wurden Freunde. Er hatte in den ersten Jahren schwere Depressionen und ich versuchte immer wieder, ihn zu ermutigen. Eines Tages erwachte sein Lebensmut und er begann, den Rollstuhl zu benutzen und sich in einem grösseren Umfeld fortzubewegen. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er am Computer für unser Projekt mit, den wir ihm besorgen konnten. Gott tat ein Wunder in seinem Leben und sandte ihm Lili, ein wunderbares Mädchen aus Bukarest, das im Jahr 2004 seine Frau wurde. Dank Eurer Unterstützung und der aktiven Hilfe unserer Kirchengemeinde konnte am kleinen Haus seiner Eltern ein Appartement angebaut werden, wo Titi und Lili für sich wohnen können. Darüber sind sie sehr glücklich. Vielen Dank, dass Ihr ihnen ein besseres Leben ermöglicht habt!»

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